Workshops
Im Rahmen des Projekts werden pro Projektjahr 10 eintägige und ein mehrtägiger internationaler Workshop durchgeführt. Jedes Projektjahr steht im Zeichen der Zusammenarbeit einer Ethnie, die diesen Teilaspekt sowohl thematisch als auch regional vertritt.
Eintägige Workshops als Fortbildungen und Qualifizierungskurse
Sie richten sich an die beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, z.T. aber auch an die LehrerInnen und MultiplikatorInnen aus der umwelt- und entwicklungspädagogischen Bildungsarbeit.
Bildergalerie des eintägigen Workshops in Münster
Internationale Workshops / Internationaler Trialog
Ein Höhepunkt jeden Projektjahres sind die internationalen Workshops, in denen die am Projekt beteiligten Jugendlichen aus den deutschen Schulen ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit VertreterInnen indigener Gruppen aus verschiedenen Kontinenten und Klimazonen austauschen. Die am Projekt beteiligten Ethnien, die auch schon in der Projektkonzeption eingebunden sind, und für ein Schwerpunktthema stehen, sind im Folgenden:
- Ju/Hoansi aus Namibia; Themen sind u.a.: Ressourcenschonende Lebensweise, traditionelle Heilpflanzen, Umgang mit Wasser, Familie und Erziehung etc.
- Chanty/Mansi aus Sibirien; Themen sind u.a.: Nachhaltige Waldnutzung, Nomadenwirtschaft, Folgen der Erdöl- und Erdgasindustrie, Jugendbildung, Landrechtsfragen etc.
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Adivasi aus Indien; Themen sind u. a.: Bindung an den alten Lebensraum Wald, traditionelle Pflanzenmedizin; Probleme durch den Bau von Staudämmen und Waldrodung; Ressourcenschutz Wasser und Holz etc.
Internationaler Workshop mit den Chanty und Mansi
Bei dem ersten Internationalen Workshop der sibirischen Gäste und den SchülerInnen der 7. und der 10.Klasse der IGS List standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem interkulturellen Austausch und dem die Arbeit an den SchatzKisten und dem projekteigenen wiki im Vordergrund. Während der jeweils 2-tägigen Workshops haben die SchülerInnen Fragen über die Kultur, Ökosystem, Lebensweise und Folgen des Klimawandels bei den Chanty und Mansi in Sibirien stellen können. Die Auseinandersetzung darüber ist im projekteigenen Wiki wieder zu finden. Für die SchatzKisten wurden ZeitKapseln produziert: sie enthalten Samen von Pflanzen, Bäumen oder Blumen, die es in 30 Jahren im Sinne der Biodiversität noch geben soll.
Wichtig für das interkulturelle Verständnis waren die Workshops zur traditionellen Handwerkskunst der Chanty und Mansi. Dabei konnten die SchülerInnen lernen, wie man Perlenschmuck herstellt, Gefäße und Schmuck aus Birkenrinde erstellt, Taschen mit typischen chantischen und mansischen Symbolen erstellt, traditionelle Knobelspiele löst und selber Produkte aus Holz schnitzt. Die Abende sind am Lagerfeuer im typischen Tschum der Chanty und Mansi ausgeklungen.
Dieser Projektteil wird gefördert von Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Niedersächsische Bingostiftung und Evangelischer Entwicklungsdienst




























