um.welt

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Workshops

Im Rahmen des Projekts wurden pro Projektjahr 10 eintägige und ein mehrtägiger internationaler Workshop durchgeführt. Jedes Projektjahr stand im Zeichen der Zusammenarbeit einer Ethnie, die diesen Teilaspekt sowohl thematisch als auch regional vertritt.


Eintägige Workshops als Fortbildungen und Qualifizierungskurse

Sie richten sich an die beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, z.T. aber auch an die LehrerInnen und MultiplikatorInnen aus der umwelt- und entwicklungspädagogischen Bildungsarbeit.

Eintägiger Workshop in Münster

Am 06.07.2010 fand ein eintägiger Workshop in Münster mit den SchülerInnen der im Projekt um.welt kooperierenden Schulen Bischöfliches Mädchengymnasium Marienschule und Kardinal-von-Galen Gymnasium im MSC Welthaus Hiltrup statt. An diesem Tag wurden Workshops zu den Themen Biodiversität und Kulturelle Vielfalt und eine SchreibWerkstatt angeboten.

Bildergalerie des eintägigen Workshops in Münster


Internationale Workshops / Internationaler Trialog

Ein Höhepunkt jeden Projektjahres waren die internationalen Workshops, in denen die am Projekt beteiligten Jugendlichen aus den deutschen Schulen ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit VertreterInnen indigener Gruppen aus verschiedenen Kontinenten und Klimazonen austauschten. Die am Projekt beteiligten Ethnien, die auch schon in der Projektkonzeption eingebunden waren, und für ein Schwerpunktthema stehen, sind im Folgenden:

  • Ju/'Hoansi aus Namibia; Themen sind u.a.: Ressourcenschonende Lebensweise, traditionelle Heilpflanzen, Umgang mit Wasser, Familie und Erziehung etc.
  • Chanty/Mansi aus Sibirien; Themen sind u.a.: Nachhaltige Waldnutzung, Nomadenwirtschaft, Folgen der Erdöl- und Erdgasindustrie, Jugendbildung, Landrechtsfragen etc.
  • Adivasi aus Indien; Themen sind u. a.: Bindung an den alten Lebensraum Wald, traditionelle  Pflanzenmedizin; Probleme durch den Bau von Staudämmen und Waldrodung; Ressourcenschutz Wasser            und Holz etc.

Internationaler Workshop mit den Chanty und Mansi

 

Bei dem ersten Internationalen Workshop der sibirischen Gäste und den SchülerInnen der 7. und der 10.Klasse der IGS List standen neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem interkulturellen Austausch und dem die Arbeit an den SchatzKisten und dem projekteigenen wiki im Vordergrund. Während der jeweils 2-tägigen Workshops haben die SchülerInnen Fragen über die Kultur, Ökosystem, Lebensweise und Folgen des Klimawandels bei den Chanty und Mansi in Sibirien stellen können. Die Auseinandersetzung darüber ist im projekteigenen Wiki wieder zu finden. Für die SchatzKisten wurden ZeitKapseln produziert: sie enthalten Samen von Pflanzen, Bäumen oder Blumen, die es in 30 Jahren im Sinne der Biodiversität noch geben soll.

Wichtig für das interkulturelle Verständnis waren die Workshops zur traditionellen Handwerkskunst der Chanty und Mansi. Dabei konnten die SchülerInnen lernen, wie man Perlenschmuck herstellt, Gefäße und Schmuck aus Birkenrinde erstellt, Taschen mit typischen chantischen und mansischen Symbolen erstellt, traditionelle Knobelspiele löst und selber Produkte aus Holz schnitzt. Die Abende sind am Lagerfeuer im typischen Tschum der Chanty und Mansi ausgeklungen.


Internationaler Workshop mit Ju/'Hoansi

 

Vom 25.-27.08.2010 fand der Internationale Workshop mit den Ju/'Hoansi aus Namibia und den SchülerInnen der IGS Göttingen im Haus Hoher Hagen statt.

Trotz des Regens werden auch draußen Workshops abgehalten bei einer konzentrierten und angenehmen Atmosphäre.

 

Dokumentarfilm

Die Internationale Begegnung von Schülerinnen und Schülern der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule aus Göttingen mit Vertreterinnen und Vertretern der Ju/´Hoansi aus Namibia im August 2010 ist in einem Film dokumentiert worden. Der Film wurde erstellt von Peter Klein und kann in zwei Teilen bei Youtube angesehen werden.

 

Teil I: http://www.youtube.com/watch?v=CWnoZ6oYzEA

Teil II: http://www.youtube.com/watch?v=KlH3hiwweSA

 

Die DVD (23 Minuten) kann bestellt werden bei: VNB Projektbüro UmWELTbildung, Tel.: 0511-2791031, janecki@vnb.de

 


Internationale Begegnungen mit den Adivasi aus Madhya Pradesh / Indien

 

Herzstück des Projekts um.welt sind die Internationalen Begegnungen – in 2011 mit Adivasi aus Madhya Pradesh / Indien. Hier stehen Workshops im Vordergrund, in den die beteiligen Schülerinnen und Schüler durch gemeinsames Tun tiefer eintauchen können in Thema und andere Kultur. „Die Welt ist unser Zuhause, die Erde unsere Mutter“, so Fr. Santosh aus Jabalpur. Um dafür wieder ein Gefühl zu bekommen, haben sich die ca. 60 Beteiligten vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium und der Marienschule die „SchatzKiste“ der Adivasi erklären lassen, Teller und Tassen im „Indian Style“ produziert, (Mini)Grashäuser wie in den “tribal areas“ gebaut, mit Erde gearbeitet, geschrieben, getanzt, zugehört und erzählt.

 

Hier ist die Diashow zu den Internationalen Begegnungen 

 

 


 

 

Dieser Projektteil wird gefördert von Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Niedersächsische Bingostiftung und Evangelischer Entwicklungsdienst